Peiner Familienunternehmen
HANKE baut Pflegeheime der Zukunft
Hohe Bauauflagen, steigende Kosten und Fachkräftemangel – die Betreiber von Pflegeheimen stehen vor großen Herausforderungen. Darum ist die HANKE Bau- und Projektentwicklungs GmbH in Peine mit ihrer Expertise ein gefragter Partner bei DRK, Diakonie und Co. „Der Bau von Pflegeheimen gehört zu unseren Kernkompetenzen“, sagt Olaf Küpper, Geschäftsführer des Familienunternehmens.
Das Team von HANKE ist mit den komplexen Anforderungen der jeweiligen Bundesländer an Hygiene, Brandschutz, Schallschutz und Barrierefreiheit von Seniorenresidenzen vertraut: „Wir wissen sehr gut, worauf verzichtet werden kann und worauf nicht, um möglichst kosteneffizient zu bauen, aber auch so, dass ein hoher Qualitätsstandard gewahrt bleibt und die Häuser später mit einem möglichst niedrigen Personalaufwand betrieben zu können“, erklärt Küpper.
HANKE als Pionier im Stahlbetonbau
Gegründet am 26. März 1931 von Bauingenieur Friedrich HANKE, befindet sich das Unternehmen mittlerweile in der vierten Generation im Familienbesitz. HANKE hat das Peiner Stadtbild mit Gebäuden wie der Verwaltung der Kreissparkasse Peine, der Härke-Brauerei und dem Peiner Rathaus geprägt, war Pionier im Stahlbetonbau und bietet heute als Generalunternehmer Bauprojekte von der ersten Beratung über die Planung und Realisierung bis hin zur Schlüsselübergabe aus einer Hand an.
Das Spektrum umfasst die gesamte Palette des Hochbaus sowie Innenausbau, Sanierung und Revitalisierung. An den Standorten Peine und Aschersleben arbeiten rund 50 Beschäftigte an Projekten in der Region Peine, Hannover, Braunschweig und Salzgitter, aber auch im weiteren Umfeld – vom Weser Bergland bis hinauf zu den Küsten. Das Unternehmen ist auch im Wohnungs-, Gewerbe und Industriebau sowie bei Sanierungen und Einkaufsmärkten ein gefragter Partner.
„Wir sind ein sehr bodenständiges Unternehmen“
„Wir bauen mit besonders leistungsfähigen Partnern. Damit sind wir nicht unbedingt die günstigsten Wettbewerber, aber unsere Auftraggeber wissen, dass ihnen die Zusammenarbeit mit uns am Ende Geld und Ärger spart“, erklärt der Geschäftsführer. Auch ein fairer Umgang mit den Partnern und Beschäftigten ist Küpper wichtig. „Wir sehr bodenständig. Die gesicherte Unternehmensfortführung ist uns wichtiger als das kurzfristige Geld“, betont Küpper, der seit fast genau zehn Jahren als Führungskraft und seit fünf Jahren als Geschäftsführer das Familienunternehmen führt.
Aus einer auftragsstarken Zeit mit niedrigen Zinsen kommend wappnete sich HANKE für die Krise in der Baubranche, indem das Unternehmen eigene Projekte mit den Gesellschaftern im Rücken anschob, die Buchhaltung umstellte, Fortbildungen für die Beschäftigten anbot und in Digitalisierung investierte. „Wir können bis auf den Baustellen selbst vollständig remote arbeiten“, so Küpper.
Steigender Kostendruck und hohe Bauauflagen
Was ihn umtreibt, sind hohe Bau- und Umweltauflagen, die Konstruktionen komplex und damit teuer machen. „Wir brauchen endlich verlässliche Rahmenbedingungen. Im vergangenen Jahr war die Hoffnung groß, dass mit dem Reformherbst die Auftraggeber Klarheit bekommen. Aber wir warten noch immer darauf, dass sich an der Gesetzeslage etwas ändert“, sagt Küpper. „Hinzu kommt, dass Ermessensspielräume von den Genehmigungsbehörden nicht mehr ausgeschöpft werden“, sagt der Geschäftsführer.
Zusätzlich führen nun die steigenden Energiepreise dazu, dass viele Lieferanten die Preise anheben müssen. Weder die Geschäftsführung noch die Gesellschafter von HANKE Bau lassen sich deswegen aus der Ruhe bringen. „Wir haben 95 Jahre auf der Uhr und genug dieser Talsohlen durchschritten“, sagt der Geschäftsführer. Man setze auf Aufträge mit einem überschaubaren Zeit- und Kostenvolumen, um am Markt zu bestehen, ohne unnötig viel Personal auf lange Zeit zu binden. Mit Erfolg: Im vergangenen Jahr schaffte es das Unternehmen, trotz weniger Aufträge mehr zu verdienen.
Technisch anspruchsvoll und terminsicher bauen
Eines der neusten Projekte setzt das Peiner Unternehmen erstmals seit vielen Jahren wieder für einen öffentlichen Auftraggeber um: HANKE baut für die Stadt Laatzen in Ingeln-Oesselse eine neue Feuerwehrzentrale samt Katastrophenschutzhalle auf der grünen Wiese in Passivbauweise. „Da spielt das hinein, was wir als Generalunternehmer gut beherrschen: Technisch anspruchsvolle Bauten mit Planungskompetenz und Qualität bei der Ausführung terminsicher zu bauen“, bringt es Küpper auf den Punkt.
HANKE Bau- und Projektentwicklungs GmbH in Zahlen
- Standorte: Peine, Aschersleben
- Jahresumsatz: 20 – 25 Mio. Euro
- Schwerpunkt: Pflegeheime, Sozialer Wohnungsbau, Gewerbebau, Industriebau, Sanierungen, Einkaufsmärkte
- Wohneinheiten im Jahr: Circa 150
- Beschäftigte: 50