Wirtschaftstreffen
Peine investiert mit Klinikum-Neubau in Medizin der Zukunft
Mit rund 800 Beschäftigten und 125 Ausbildungsplätzen ist das Klinikum Peine AöR einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe der Region – umso wichtiger ist der geplante Neubau für eine zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung am Wirtschaftsstandort Peine: Beim 41. Wirtschaftstreffen der Stadt Peine erhielten rund 30 Wirtschaftsvertreter Einblicke in modernste Gesundheitsversorgung und informierten sich über die Pläne für das neue Klinikum.
Neubau für das Klinikum Peine vorgestellt
Vorgesehen sind künftig 260 stationäre Betten, darunter Intensiv- und Intermediate-Care-Bereiche, eine Komfortstation sowie integrierte Fachbereiche wie Geriatrie und Palliativmedizin. Hinzu kommen eine moderne zentrale Notaufnahme, ein neuer Zentral-OP mit fünf Operationssälen und hochmoderne Diagnostik- und Bildgebungstechnik. Die neue Schule des Klinikums bietet künftig Platz für bis zu 150 Auszubildende. Ergänzt wird das medizinische Angebot unter anderem durch Facharztpraxen für Dialyse und Onkologie, eine Hebammenzentrale, einen Notarztstandort und einen Pflegestützpunkt.
Der Landkreis Peine als Gesellschafter sowie das Land Niedersachsen, welches den Neubau mit Fördermitteln unterstützt, werden aktuellen Kostenschätzungen zufolge mehr als 400 Millionen Euro in die medizinische Versorgung am Standort Peine investieren.
Versorgung von 27.000 Patienten im Jahr
Das Klinikum Peine AöR versorgt jährlich etwa 27.000 ambulante und stationäre Patienten und ist mehrfach für seine Qualität der medizinischen Versorgung und Ausbildung ausgezeichnet worden. „Eine gute medizinische Versorgung ist nicht nur für die Menschen wichtig, die hier leben – sie ist auch ein bedeutender Standortfaktor für Unternehmen und Fachkräfte“, betonte die Leiterin der Peiner Wirtschaftsförderung Saha Onal-Elmas.
Umso wichtiger ist der geplante Neubau des Klinikums, der beim Wirtschaftstreffen im Mittelpunkt stand. Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Tenzer erläuterte als Gastgeber, warum die bestehende bauliche Struktur des 1971 eröffneten Gebäudes heutigen Anforderungen moderner Medizin nicht mehr gerecht werden könne. Ziel des Neubaus sei es, den Klinikstandort langfristig zukunftsfähig aufzustellen und moderne medizinische Konzepte optimal umzusetzen.
Einblicke in die Arbeit der Fachabteilungen
Einblicke in modernste medizinische Versorgung im Klinikum Peine AöR erhielten die Gäste des Wirtschaftstreffens unter anderem bei der Besichtigung des hochmodern ausgestatteten Herzkatheter-Behandlungsraums sowie der Abteilung für Endoskopie, für die sich das Klinikum Peine in den vergangenen Jahren einen besonderen Spezialisierungsgrad erarbeitet hat. Patienten aus der gesamten Region werden dort behandelt.